(Männer-)Körper in (Calvin-Klein-)Werbungen

Eine Gruppe von Männern hat auf Buzzfeed bekannte Calvin-Klein-Werbungen neu inszeniert. Die sechs Männer haben dieselben Posen wie sechs bekannte Stars eingenommen während sie Calvin-Klein-Unterwäsche trugen. Die Models sind natürlich alle muskulös, groß, schlank und gutaussehend – nahezu perfekt. Die andere Gruppe? Einfach ganz normale Männer unterschiedlicher Größe, unterschiedlichen Gewichts, unterschiedlichen Körperbaus und unterschiedlicher Hautfarbe. Das selbe hat eine Gruppe von sechs Frauen mit der neusten Victoria’s-Secret-Bademode gemacht, die Models ebenso beinahe perfekt und sehr ähnlich, die Frauen total unterschiedlich und einfach ’normal‘.

Warum macht Buzzfeed sowas? Weil Männer und Frauen perfekte Körper vorgesetzt bekommen und damit unter Druck gesetzt werden, ebenfalls „perfekt“ sein zu müssen. Nicht nur Frauen wird eine Perfektion, die kaum oder gar nicht zu erreichen ist, aufgezwungen, sondern auch Männern. Weil es immer nur EIN Ideal gibt, das nicht alle erreichen können. Die Vielfalt der Menschen wird einfach unterschlagen und nur ein bestimmter Typ gezeigt.

Ich finde es super, das immer mehr Menschen sich zur Aufgabe gesetzt haben, unterschiedliche Körperformen zu präsentieren. Solche Werbungen und die Gegenmaßnahem zeigen, wie sehr die Medien und die Werbung versuchen Einfluss zu nehmen und versuchen uns irgendetwas einzureden. Es geht immer darum, wie wir aussehen müssen, was wir essen sollen oder besser nicht essen sollen, was wir anziehen sollen, wohin wir gehen sollen, wie viel Sport wir treiben sollen und so weiter. Immer Selbstoptimierung, immer ein Streben nach mehr. Denn so, wie man ist, ist man nicht gut.

Auch das ist in meinen Augen alltäglicher Sexismus, wenn Männer und auch Frauen jeden Tag gezeigt bekommen, was sie tun sollen, weil sie ein Mann oder eine Frau sind, wie sie aussehen sollen, weil sie ein Mann oder eine Frau sind und was sie kaufen sollen, weil sie ein Mann oder eine Frau sind und immer wird mit der Unzufriedenheit der Menschen gespielt. Den Menschen wird ein Ideal vorgesetzt, dass nicht zu erreichen ist, entweder, weil es so selten ist oder weil es aufgrund Photoshops gar nicht existiert. Die Menschen werden unzufrieden und als nächstes wird ihnen ein Produkt vorgesetzt, mit dem sie ihre Unzufriedenheit und Unsicherheit optimal kaschieren können und so werden sie zum Kauf irgendwelcher Produkte verführt. Waren früher nur Frauen die Zielgruppe, so werden auch immer mehr Männer zur Zielgruppe erklärt. Klar, es ist ein riesiger Markt. Wäre ja unrentabel, wenn man eine komplete Gruppe ausschließen würde.
Leider ist es sehr traurig, wenn die Gleichstellung der Geschlechter derart abläuft, dass sie in gleichem Maße manipuliert und unter Druck gesetzt werden.

Sexistische Waschanleitung

Ein Shirt in dem steht: „Give this jersey to your woman. It’s her job“ klingt erst einmal wie ein Witz? Ist es leider nicht, hier gehts zum Spiegel-Artikel. Ich finde dieses Shirt einfach nur daneben, impliziert es doch, dass nur Frauen Ahnung vom Waschen haben. Der Hersteller selbst schrieb dazu, dass man das Shirt, bevor man es versaut, lieber einer Frau geben soll, die Ahnung hat. Nun, Frauen kommen auch nicht auf die Welt und haben Ahnung vom Haushalt, sie bekommen es beigebracht (viele Männer mittlerweile zum Glück auch!), aber die haben keine innere Wesensessenz, die ihnen die Fähigkeit verleiht, Wäsche richtig zu sortieren, zu Kochen und zu Putzen.
Das Problem ist, dass es vielleicht witzig gemeint war (HAHA….), aber erstens einfach nicht witzig ist und zweitens können vielleicht Erwachsene erkennen, dass es ironisch oder mit einem Augenzwinkern gemeint war, jedoch können Kinder das nicht. Bei Kindern prägt sich so etwas ein, die rennen dann mit dem Shirt zu Mami und nicht zu Papi und gehen von klein auf, davon aus, dass Hausarbeit Frauensache ist und hinterfragen das nicht und wenn wir Erwachsenen das nicht hinterfragen, wer denn dann? Es ist unsere Pflicht, Kindern zu erklären: Nein, Stopp, moment mal – so ist es nicht. Wir dürfen das einfach nicht ignorieren und davon ausgehen, dass die das dann schon verstehen. Das tun sie nämlich nicht.
Kinder entwickeln mit dem, was man ihnen zutraut und ihnen anvertraut, eine Identität und wenn ein kleiner Junge die Identität und das Bild von sich entwickelt: ich kann das eh nicht, ich bin ein Junge und die Mädchen können das besser, dann lernt er es nicht und kann es folglich auch nicht. Ebenso bekommt ein Mädchen das Bild von sich: ich bin ein Mädchen, ich muss das machen und das können und ein Junge kann das nicht und fragt ihn nie, ob er es übernimmt.
Ganz einfaches Beispiel: einem Mädchen wird nicht zugetraut, dass es fangen kann, von klein auf, also übt man mit dem Mädchen auch nie Fangen und Werfen und sie lernt es niemals und kann es dann später auch nicht. Nicht, weil sie es biologisch nicht kann, sondern weil man nur durch Übung so etwas kann und nicht spontan. Ihr Bild von sich, ich kann das nicht (weil ich ein Mädchen bin). Mit einem Jungen übt man Werfen und Fangen ständig, weil man davon ausgeht, dass er es kann bzw. können muss. Er lernt es und kann es irgendwann und hat auch von sich die Überzeugung, dass er es kann. Jetzt kann man sagen, die Mädchen WOLLEN das garnicht lernen. Aber klar, wenn man es nicht mit ihnen macht, dann wollen sie es irgendwann auch nicht, weil es ja keinen Spaß macht, wenn man es nicht hinkriegt.
Später wirft man einer Frau was zu und sie versaut es, weil sie es nie gelernt hat und schon hat man sein ach so tolles Klischee oder auch Vorurteil bestätigt.
So funktioniert das leider und mit ein bisschen Transferleistung im Oberstübchen kann man das auf jede Situation übertragen, in der Männer und Frauen ach so verschieden sind, wenn es um die Fähigkeiten geht.

Ich habe nichts gegen tolerante Heteros, aber …

der zaunfink

Wir müssen reden. Ich habe ja wirklich nichts gegen euch persönlich. Einige meiner besten Freund*innen sind tolerante Heteros. Aber ganz ehrlich: Jedes Mal, wenn jemand sagt: „Ich bin tolerant“, zucke ich innerlich zusammen. Natürlich weiß ich, dass ihr es gut meint. Ich freue mich, dass ihr euch aufrichtig bemüht, euch auch die letzten klebrigen Reste heteronormativen Unrats von den Füßen zu schütteln. Aber ihr wisst selbst, was es bedeutet, wenn in einem Zeugnis steht „hat sich stets bemüht“. Um es etwas motivierender zu formulieren: Ich bin sicher, diese Sache mit der Toleranz, die könnt ihr noch besser. Ich glaube ganz fest an euch. Und weil Glaube allein ja doch nicht immer hilft, habe ich hier einmal die Problemzonen zusammengefasst.

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Aus der Rubrik „alltäglicher Sexismus“. Heute: der Junge und der Hello Kitty-Schirm

Ich sah einen kleinen (vielleicht 2-jährigen) Jungen, der mit einem pinken Hello-Kitty-Schirm spielte. Er klappt ihn auf und zu und war einfach glücklich, diese neue Entdeckung zu machen. Zu meiner Begleitung sagte ich: „Warte ab, gleich kommt eine (männliche) Bezugsperson und nimmt dem kleinen Jungen den Schirm, mit Verweis auf sein Geschlecht und die Farbe des Schirmes, ab.“
Es dauerte nicht einmal 10 Sekunden, als ein Mann, vermutlich der Vater, mit den Worten: „Hey, das ist die falsche Farbe!“, dem Kleinen den Schirm wegnahm, ihn zusammenklappte und wegräumte. Der kleine Junge stand da und war vollkommen ratlos, was gerade passiert ist und hat null verstanden, warum er mit dem Schirm nicht spielen darf.
Ich frage mich bei sowas doch tatsächlich, was sich der Vater dabei denkt – ist es denn so schlimm, wenn ein kleiner Junge mit einem pinken Schirm spielt? Was soll denn schon passieren, wenn sein Sohn mit einem pinken Hello-Kitty-Schirm spielt? Ich hab bisher noch nie von einem Fall gehört, dass einem Jungen der Penis abgefallen ist oder er schwul wurde, weil er mit 2 mit einem pinken Schirm gespielt hat.
Es ist wirklich, wirklich traurig, wie sehr manche Väter Angst um die Männlichkeit ihrer Söhne haben, so dass ich mich doch frage, wie prekär und zerbrechlich ihre Männlichkeit doch wohl ist, wenn ein pinker Schirm in den Händen ihres Sohnes sie zum Einstürzen bringen kann.
Da sind wir wieder beim alltäglichen Sexismus, den manche als überhaupt nicht schlimm empfinden, ich jedoch absolut daneben finde. Ich kann dazu nur Pinkstinks zitieren: „the problem is not that I see sexism everywhere the problem is that you don’t“. Klar, es schadet dem Jungen in dem Moment natürlich nicht, dass er nicht mit dem pinken Schirm spielen darf. Die Konsequenz ist jedoch, dass er, wenn er alle pinken ‚Mädchenartikel‘ aus der Hand genommen bekommt, sich irgendwann immer davon fernhält und sie auch als Mädchensachen klassifiziert. Das wiederum führt dazu, dass er ein ganz klares Mädchenbild bekommt: süß, lieb, nett, pink und immer schön anzusehen – das Bild, das uns die Medien und vor allem die Spielzeughersteller so gerne aufdrücken.
Aber Mädels sind viel mehr, als nur süß, nett und pink! Und je früher das bei allen ankommt, desto besser!

Sexuelle Belästigung ist kein harmloser Spaß, Arthur Longo.

Profisportler Arthur Longo beweist mal wieder, wie schnell sexuelle Belästigung mit Spaß verwechselt wird. Er fährt mit seinem Snowboard eine Piste runter und tippt drei Personen an das Gesäß. Zwei davon sind auf jeden Fall Frauen, bei einer bin ich mir nicht 100%ig sicher, aber ich glaube, dass auch die dritte Person eine Frau ist. Zu sehen ist dieses Video im Facebook auf der Seite des Pleasure Snowboard Magazins.
Ich muss sagen, dass ich wirklich irritiert, wenn nicht sogar schockiert von diesem Video bin. Es bagatellisiert sexuelle Belästigung und macht daraus einen Spaß und das finde ich einfach nur daneben.
Auch nur das „harmlose“ Anfassen eines fremden Hinterteils (und hier ist es egal, ob nun von einem Mann oder einer Frau bzw. das einer Frau oder eines Mannes) ist bereits sexuelle Belästigung und für mich ist sexuelle Belästigung nichts anderes als Gewalt (gegen Frauen).
Ich möchte es nicht mit Vergewaltigung gleichsetzen, aber die Übergriffigkeit einem anderen Menschen eine Berührung aufzudrängen, und sich an deren Körper zu bedienen geht schon sehr in diese Richtung.

Die Kommentare zu dem Video und vor allem zu der Anmerkung, dass es sich hier eben nicht um einen harmlosen Spaß, sondern um eine Übergriffigkeit handelt, setzen dem ganzen noch die Krone auf. Das Video wurde 95.196 mal aufgerufen und hat 1258 Likes. Außerdem wurde es 135 geteilt und es gibt 444 Kommentare dazu, in denen in beinahe jedem jemand verlinkt wurde (Stand: 06.01.2015, 15Uhr).
Für die meisten ist das alles scheinbar total lustig und sie verlinken ihre Freunde fröhlich zu dem Video. Viele nehmen es sich vor, es Arthur Longo gleichzutun und ebenfalls auf der Piste wahllos irgendwelche Hinterteile anzufassen. Keinem scheint klar zu sein, was sie da eigentlich tun und wie sich eine Person (eine Frau dabei) fühlen könnte.
Sicherlich gibt es auch Frauen, denen das egal ist, die „darüber stehen“ oder sich sogar dadurch bestätigt fühlen, aber ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und behaupte, dass das die wenigsten sind.
Ich zum Beispiel, eine Frau, der es schon sehr oft passiert ist, dass sie scheinbar „zufällig“ am Hintern berührt wurde, kann sagen, dass mir das überhaupt nicht gefällt – im Gegenteil. Ja, mein Hintern ist ziemlich nett anzusehen, aber das gibt KEINEM Menschen auf der Welt das Recht, mich einfach anzufassen, verdammt!

Unsere Kultur der Belästigung und der Tod von Tuğçe Albayrak

shehadistan

Letzte Woche ist eine Tochter, Schwester, Freundin, Kommilitonin und mutige Helferin von uns gegangen, Tuğçe Albayrak,  eine junge Frau, die noch viel vorhatte in einem Leben, das viel zu früh endete. Seitdem wird getrauert, der Familie Beistand gewünscht, im Netz nicht enden wollende Solidarität bekundet, Zivilcourage erneut diskutiert – national und international.

Via facebook.com/pages/Tuğçe-zeigte-Zivilcourage-zeigen-wir-Ihr-unseren-Respekt Eko Fresh (via facebook.com/pages/Tuğçe-zeigte-Zivilcourage-zeigen-wir-Ihr-unseren-Respekt)

Wichtige Überlegungen zum Einschreiten in Gefahrensituationen und über aktives Handeln und Zivilcourage nach der Betroffenheit lieferte Heng in einem wichtigen Text für das Missy Magazine. „Das Mindeste, das Tuğçe von uns verdient, ist nicht nur Respekt, sondern auch das Überdenken eigener Handlungen, die Erhöhung einer allgemeinen Aufmerksamkeit und den Mut, selbst zu intervenieren“, schreibt sie, und ich stimme voll zu.

Was ebenfalls überdacht werden sollte: Der kulturelle Zusammenhang des gewaltvollen Übergriffs, der eben nicht in einem luftleeren Raum stattgefunden hat, sondern in einer Gesellschaft, die nach wie vor die Belästigung von *Frauen und *Mädchen…

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Facebook, Hass, Nazis und „Patrioten“

Ich bin gerade ziemlich erschüttert, wieviel Hass auf der Welt, im Internet und letztendlich im facebook herrscht und geschürt wird! Durch Surven und Herumklicken bin ich auf verschiedenen Seiten gelandet, Seiten im facebook, die, gelinde gesagt, eher dem rechten Sektor zuzuordnen sind. Keine Ahnung, wie ich da gelandet bin, denn es ist auf keinen Fall meine Gesinnung! Jedenfalls habe ich mir unter Anderem einige Beiträge auf der Seite „Für Familie, Volk und Heimat – Multikulti und Islamisierung stoppen!“ angeschaut und auch die dazugehörigen Kommentare. Ich muss sagen, ich bin wirklich erschrocken, was die Leute da von sich geben. Viele nicht einmal anonym, sondern mit ihrem vollen Namen und mit Bild. Ich dachte immer, dass die Menschen sich aufgrund der Anonymität des Internets eher zu verbalen Entgleisungen hinreißen lassen, aber scheinbar sind die von der Richtigkeit und der Unanfechtbarkeit ihrer Aussagen so überzeugt, dass sie sich auch nicht-anonym hasserfüllt auf facebook auslassen. Ein Bild an dem ich hängen geblieben bin, war ein Bild von einer Münchner AIDS-Kampagne. Die Frau auf dem Bild hält zwei Schilder hoch. Auf dem einen steht: „mit HIV kann ich leben“ und darunter „mit Nazis nicht“ und auf dem anderen steht: „kein Sex mit Nazis!“. Ihr könnt das Bild übrigens hier sehen. Ob ich die Kampagne jetzt gut finde, da bin ich mir selbst noch nicht sicher. Einerseits, ja, man kann mit HIV leben, aber eine solche Aussagen führt doch vielleicht dazu, dass viele unvorsichtig werden, was Verhütung angeht, „weil man damit ja ganz gut leben kann“. Das ist vielleicht nicht die richtige Message. Die Message: kein Sex mit Nazis! – die unterschreibe ich sofort, bzw. die finde ich sehr gut. Ja, die wird auch sehr häufig sehr plakativ vom radikalen linken Sektor genutzt, der vielleicht auch nicht komplett unumstritten ist, aber ich finde es dennoch eine ganz gute Leitlinie, mein Leben zu leben. Was jetzt Sex und Nazis und AIDS genau miteinander zu tun haben, okay, da steige ich auch ein wenig aus. AIDS kommt sicherlich nicht von den Nazis, genauso wenig es von den Homosexuellen kommt. Es fällt mir tatsächlich ein bisschen schwer, diese Kampagne bzw. diese Schilder anzunehmen, so ganz funktioniert es für mich nicht.

Der eigentlich Punkt aber, der mich zu dem Blog-Eintrag gebracht hat ist der, dass unter dem Bild so krasse Kommentare zu der Frau und deren Aussehen gemacht wurden, dass ich wirklich entsetzt bin. „Die verhütet doch mit ihrem Gesicht!“ und „Die will doch eh keiner!“ sind noch die nettesten Kommentare. Richtig eklig waren dann Aussagen wie: „Bimboschlampe!“ „die soll sich doch von den Negern vögeln lassen“ und noch andere viel schlimmere, die ich hier echt nicht schreiben will. Ich frag mich halt einfach gerade, was mit der Welt und mit den Menschen los ist. Wie schlimm sind Menschen zu anderen Menschen! Was geht eigentlich ab!? Mal abgesehen von den ganzen Kommentaren, die eher sexistischer Natur sind und ihre Weiblichkeit und Sexualität infrage stellen und sie als Frau ganz klar abwerten, sind es die ganzen krass rechten Kommentare, die mich auch wirklich heftigst schockieren. Die Seite ist ein Pulverfass an brauner Scheiß, dass es mir echt richtig schlecht wird. Wirklich widerlich und einfach nur abartig…und traurig. Ich musste die Welt in einem Blog-Eintrag einfach darüber informieren, wie ich das finde, ich konnte da einfach nicht Nichts drüber schreiben. Mal davon abgesehen, wenn man schon dabei ist so hübsche, hetzerische Kommentare zu lesen, fällt mir immer wieder eines auf (und davon hatte ich es auch schon mit meinem Freund): wieso haben meistens die, die „Deutschland den Deutschen“, „Deutschland über alles“ und generell irgendwie total fehlgeleiteten Nationalstolz vor sich her tragen, wieso haben diese Menschen so wenig Respekt vor der deutschen Rechtschreibung?! Gerade denen sollte das doch total wichtig sein, dass man als „Deutscher in Deutschland mit deutschem Nationalstolz und deutschem Wertesystem“ auch die „deutsche Rechtschreibung“ ernst nimmt und respektiert, aber nein, offenbar nicht. Was da geschrieben wird und wie da Rechtschreibregeln und Grammatikregeln verletzt werden, da bekomme ich, als jemand, der sehr viel wert darauf legt und das auch total wichtig findet, grad die Krise. Das ist manchmal echt tragisch…. So, das nur mal am Rande🙂